Outfit: Statementhose

Vor einigen Tagen haben Maike und ich es geschafft, wieder Fotos zu schießen, nachdem unser geplantes Shooting letzte Woche, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser gefallen ist.
Geshootet haben wir meine momentane Lieblingshose, die ich vor einigen Wochen in einem Liebeskindstore entdeckt habe und in die ich mich gleich verliebt habe. Ich war schon seit Längerem auf der Suche nach einer extrem weit geschnittenen Hose, die entweder Nadelstreifen oder ein Karomuster hat und glücklicherweise habe ich dann dieses extravagante Modell gefunden. 🙂
Und da ich auf meinem Blog nicht nur darüber schreiben möchte, wie toll ich mein Outfits finde, sondern versuche, in jedem Beitrag auch über etwas Wissenswertes zu schreiben, möchte ich nun ein wenig über die Nadelstreifen erzählen.
Nadelstreifen sind sehr feine und sich farblich abhebende Webstreifen, deren Ursprung beziehungsweise gesellschaftliche Manifestierung sich auf Mitte des 19. Jahrhunderts zurückdatieren lässt. Zu dieser Zeit wendete sich die Männermode von  der Farbigkeit ab und die „Nicht-Farben“ schwarz, grau und weiß dominierten, beziehungsweise dominieren bis heute, die Bekleidung der Herren. Während dieses Farbwandels, wurden Anzüge oftmals mit Karo-Mustern oder eben auch Nadelstreifen versehen (Quelle: Ingrid Loschek: Reclams Mode- & Kostümlexikon).

The Look

Mantel: H&M (ältere Kollektion)
Pullover: JETTE (leider ausverkauft)
Hose: DOLORES…BUT YOU CAN CALL ME LOLITA (leider habe ich keinen Online-Shop gefunden, der diese Hosen verkauft)
Schuhe: ADIDAS (Ähnliche)
Sonnenbrille: RAY-BAN

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